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Sartorius AG
Medieninformation

Sartorius eröffnet neues Kompetenzzentrum für Zell- und Gentherapie ‑Komponenten in Freiburg

Göttingen, 21. Mai 2026

  • Produktionskapazität qualitätskritischer Materialien für den dynamischen Zell- und Gentherapiemarkt in Freiburg mehr als verdoppelt
  • Eröffnung im Gewerbegebiet Haid mit rund 180 Gästen
  • Investitionssumme von mehr als 140 Millionen Euro
  • Zukunftsweisende Gebäudetechnik: keine Nutzung von fossilen Brennstoffen

Der Life-Science-Konzern Sartorius hat in Freiburg im Breisgau ein neues Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Produktion qualitätskritischer Materialien für den Zell- und Gentherapiemarkt eröffnet. In Freiburg stellt das Unternehmen essenzielle Komponenten wie Zytokine oder Wachstumsfaktoren her, die in den neuartigen Therapien zum Einsatz kommen. Mit der Investition von mehr als 140 Millionen Euro bekräftigt Sartorius seine strategische Ausrichtung auf das aufstrebende Geschäftsfeld: Zell- und Gentherapien gewinnen weltweit stark an Bedeutung und machen schon heute rund 30 Prozent der Entwicklungs-Pipelines für Medikamente aus.

„Zell- und Gentherapien geben Patienten weltweit Hoffnung auf Heilung von Krankheiten, die bisher als nicht therapierbar galten. Für die Entwicklung und Herstellung dieser innovativen Therapien sind Zytokine, Wachstumsfaktoren und Zellkulturmedien entscheidend. Der Standort Freiburg ist ein wichtiger Teil unseres globalen Netzwerks für diese kritischen Materialien und diesen dynamischen Markt mit seinen hohen Anforderungen an Geschwindigkeit, Skalierung und Prozesssicherheit. Mit den deutlich erweiterten Kapazitäten können wir wesentlich flexibler auf die Nachfrage unserer Biopharma-Kunden reagieren und sie noch besser dabei unterstützen, Zell- und Gentherapien schneller und effizienter zum Patienten zu bringen“, sagte René Fáber, Leiter der Sparte Bioprocess Solutions und Mitglied des Vorstands von Sartorius.

Im Gewerbegebiet Haid sind auf rund 18.000 Quadratmetern hochmoderne Produktions-, Labor-, und Büroflächen für bis zu 180 Mitarbeitende entstanden. Das neue Gebäude erfüllt höchste GMP-Qualitätsstandards und damit strenge Anforderungen der biopharmazeutischen Industrie. Zudem kommt es aufgrund innovativer Gebäudetechnik vollständig ohne fossile Brennstoffe aus: Geothermie sorgt für Wärme, Brunnenwasser für Kühlung und Photovoltaik für Stromerzeugung. Für den konsequenten Fokus auf Nachhaltigkeit wurde der Bau bereits mit der Gold‑Vorzertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet.

„Die Erweiterung des Standorts ist das Ergebnis einer sehr engen und konstruktiven Zusammenarbeit über viele Jahre hinweg. Besonders positiv hervorheben möchten wir die Unterstützung der Stadt Freiburg sowie der beteiligten Planungs-, Bau- und Technologiepartner. Gemeinsam ist hier ein Ort entstanden, der Spitzentechnologie in Forschung und Produktion mit Nachhaltigkeit verbindet“, sagte Daniel Spatz, Geschäftsführer von Sartorius CellGenix in Freiburg. 

Die Eröffnung des neuen Werkes markiert einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Standortes Freiburg: Im Jahr 2021 hatte Sartorius die Mehrheit an der 1994 an der Universitätsklinik Freiburg gegründeten CellGenix GmbH übernommen; seit Anfang 2026 ist das Unternehmen vollständig in den Sartorius-Konzern integriert. In den vergangenen fünf Jahren konnte die Zahl der Mitarbeitenden in Freiburg auf rund 140 Personen nahezu verdoppelt werden.

Die Standorterweiterung in Freiburg ist Teil eines langfristig angelegten Investitionsprogrammes zum Ausbau des weltweiten Entwicklungs- und Fertigungsnetzwerkes von Sartorius. Ziel ist es, das Unternehmen auf weiteres organisches Wachstum vorzubereiten, seine Resilienz zu stärken und standortübergreifend weiterhin eine hohe Liefertreue sowie gleichbleibende Produktqualität zu gewährleisten. 

Medienkontakt

Leona Malorny
Head of External Communications
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