Sartorius AG Investor Relations

Ein international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie

Sartorius ist ein international führender Partner der Biopharma-Branche. Mit unseren Lösungen unterstützen wir unsere Kunden dabei, Medikamente schneller zu entwickeln und effizient zu produzieren. In den vergangenen Jahren ist der Konzern durchschnittlich im zweistelligen Prozentbereich gewachsen und hat sein Produktportfolio regelmäßig durch Akquisitionen um komplementäre Technologien ergänzt.

Sieben Gründe für ein Investment

  • Klarer Fokus auf die attraktive Biopharma-Branche
  • Langfristige Wachstumstreiber und signifikante Markteintrittsbarrieren
  • Marktführende Stellung in Schlüsseltechnologien und renommierte Marke
  • Hoher Anteil wiederkehrender Umsätze und diversifizierte Ertragsbasis
  • Starke Präsenz in den Wachstumsregionen
  • Erfolgreicher Track Record bei Allianzen und Akquisitionen
  • Hohe Kontinuität in Bezug auf Kunden, Mitarbeiter und Management

Sartorius Konzern | Drei-Monatszahlen 2022

  • Geschäftszahlen für das erste Quartal 2022: Umsatz wechselkursbereinigt +25,4 Prozent, operatives EBITDA +32,4 Prozent, operative EBITDA-Marge bei 34,1 Prozent
  • Gute Nachfragesituation, wie erwartet Normalisierung der pandemiebedingten Effekte und der Entwicklung des Auftragseingangs, umfangreiches Investitionsprogramm im Plan
  • Positionierung beider Sparten durch je eine Akquisition gestärkt
  • Ausblick für 2022 bestätigt: Umsatzanstieg von 15 bis 19 Prozent und operative EBITDA-Marge von rund 34 Prozent erwartet
  • Deutliche Zunahme der globalen politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten

Quartalsmitteilung

Financial Data

Conference Call Präsentation

Conference Call Audio

Dokumente

Investoren Präsentation (Englisch) | Q1 2022 Results

PDF 4.1 MB

IR Fact Sheet Q1|2022

PDF 123.1 KB

Geschäftsbericht 2021

PDF 6.0 MB

Halbjahresbericht H1|2021

PDF 987.9 KB

Über Sartorius

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Strategie und Ziele 2025

Ziel von Sartorius ist es, weiter profitabel zu wachsen und die Position als international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie systematisch auszubauen. Wir verfolgen verschiedene strategische Initiativen, um bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus nachhaltig zu wachsen.

Im Jahr 2018 hat die Unternehmensleitung die Strategie und Langfristziele bis 2025 vorgestellt. Anfang 2021 wurde das Umsatzziel und Anfang 2022 das Profitabilitätsziel noch einmal signifikant angehoben. Geplant ist demnach, den Konzernumsatz bis 2025 auf etwa 5 Mrd. € zu steigern und eine underlying EBITDA-Marge von rund 34 % (bisher rund 32 %) zu erreichen. Der Umsatzanstieg soll in beiden Sparten überwiegend durch organisches Wachstum erzielt und zusätzlich durch Akquisitionen ergänzt werden. Für die Sparte Bioprocess Solutions rechnet das Unternehmen für 2025 mit einem Umsatz von etwa 3,8 Mrd. € bei einer underlying EBITDA-Marge von rund 36 % (bisher rund 34 %), für die Laborsparte sind rund 1,2 Mrd. € Umsatz und eine underlying EBITDA-Marge von etwa 28 % (bisher etwa 25 %) geplant.

In den Mittelfristzielen für 2025 ist weiterhin kein pandemiebedingtes Geschäft einkalkuliert, da die Unternehmensleitung entsprechende Abschätzungen derzeit für zu unsicher erachtet.

In den Margenzielen bereits enthalten sind Aufwendungen für Maßnahmen zur Reduzierung der CO2 -Emissionsintensität. Sartorius will seine CO2 -Emissionsintensität bis 2030 um durchschnittlich rund 10 % pro Jahr reduzieren und dafür perspektivisch jährlich rund 1 % seines Umsatzes für entsprechende Maßnahmen aufwenden. Die Planung geht ferner davon aus, dass die Margen künftiger Akquisitionen im Durchschnitt anfangs etwas unterhalb und nach Integration auf einem mit dem bestehenden Geschäft vergleichbaren Niveau liegen sowie keine relevanten Veränderungen der wichtigsten Währungsrelationen eintreten.

Die Unternehmensleitung weist darauf hin, dass sich in den vergangenen Jahren die Dynamiken und Volatilitäten in der Life-Science- und Biopharma-Branche erhöht haben und diese Trends durch die Corona-Pandemie verstärkt wurden. Dementsprechend weisen die Prognosen aktuell nochmals höhere Unsicherheiten auf, als dies üblicherweise der Fall ist.

1 Sartorius veröffentlicht alternative Leistungskennzahlen, die nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert sind. Diese werden mit dem Ziel ermittelt, eine bessere Vergleichbarkeit der Geschäftsleistung im Zeitablauf bzw. im Branchenvergleich zu ermöglichen.

  • Auftragseingang: alle Kundenaufträge, die in der jeweiligen Berichtsperiode rechtsgültig abgeschlossen und gebucht wurden
  • Operatives oder underlying EBITDA: das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation
  • Maßgebliches Periodenergebnis: Periodenergebnis nach Anteilen Dritter, bereinigt um Sondereffekte und nichtzahlungswirksame Amortisation sowie basierend auf dem normalisierten Finanzergebnis und der normalisierten Steuerquote
  • Dynamischer Verschuldungsgrad: Quotient aus Nettoverschuldung und operativem EBITDA der vergangenen zwölf Monate inklusive des pro-forma-Beitrags von Akquisitionen für diese Periode

Wir fokussieren uns in beiden Sparten auf den attraktiven Biopharmamarkt, der durch langfristige und stabile Wachstumstrends gekennzeichnet ist.

Wesentliche Wachstumstreiber

  • Wachsende Weltbevölkerung
  • Steigende Einkommen und verbesserter Zugang zu Gesundheitsleistungen in den Schwellenländern
  • Alternde Bevölkerungen und Zunahme altersbedingter Krankheiten in den Industrieländern

Positive Impulse gehen auch vom medizinischen Fortschritt aus. Dieser führt zu einer kontinuierlichen Entwicklung und Zulassung neuer Biopharmaka sowie zur Verbesserung oder Indikationserweiterung bereits bestehender Wirkstoffe. So werden etwa vermehrt biotechnologische Medikamente zur Behandlung seltener, bislang nicht behandelbarer Erkrankungen zugelassen und auch innovative Zell- und Gentherapien dürften das Branchenwachstum in Zukunft weiter antreiben.

Sartorius verfügt in Kerntechnologien über führende Marktpositionen und erweitert sein Portfolio fortlaufend um neue, komplementäre Technologien, die unseren Biopharmakunden helfen, schneller und einfacher Medikamente zu entwickeln und herzustellen. Unsere Stärke bei der Auswahl geeigneter Partner oder Übernahmekandidaten liegt in unserem Anwendungsverständnis. Wir kennen unsere Kunden sowie ihre gesamte Wertschöpfungskette und verstehen insbesondere die Interaktivität der darin vertretenen Systeme. Unsere Innovationsstrategie fußt auf drei Säulen:

  • Integration von Innovationen über Akquisitionen
  • Kooperationen mit Partnern
  • Eigene Produktentwicklung

Aufgrund des außergewöhnlich starken Wachstums hat Sartorius im Berichtsjahr in erheblichem Umfang in den Ausbau der Produktionskapazitäten investiert und bereits geplante Expansionsprojekte zeitlich vorgezogen, beschleunigt und erweitert. Die Investitionsausgaben beliefen sich 2021 auf etwa 400 Mio. € und entfielen auf die Planung oder die Erweiterung von Standorten unter anderem in Deutschland, Puerto Rico, China und Südkorea.

Die Schwerpunkte der regionalen Wachstumsstrategie bilden Nordamerika und Asien. Die USA sind der weltweit größte Markt für Bioprozess- und Laborprodukte. Da die Hauptwettbewerber beider Sparten überwiegend in diesem Land beheimatet sind, hatte Sartorius hier geringere Marktanteile als in Europa und Asien. Durch die gezielte Verstärkung der Vertriebs- und Servicekapazitäten haben wir in den vergangenen Jahren in den USA Marktanteile gewonnen und sehen weiteres Entwicklungspotenzial.

Ein wesentlicher strategischer Fokus liegt auf China. Dieser Markt verfügt aufgrund steigender privater und staatlicher Gesundheitsausgaben sowie eines rapiden Aufbaus regionaler biopharmazeutischer Werke über großes Wachstumspotenzial. Um von der dynamischen Entwicklung zu profitieren, investiert Sartorius in China und anderen asiatischen Ländern verstärkt in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten. Dies trifft insbesondere auf Südkorea zu, das mit seinem dynamisch wachsenden Biopharmamarkt gute Wachstumsperspektiven in dieser Region bietet. Daher hat Sartorius hier eine neue Produktionsstätte geplant, mit deren Bau im laufenden Jahr begonnen werden soll.

Sartorius geht auch für das Jahr 2022 von einer dynamischen Entwicklung aus. So soll sich der Konzernumsatz um 15 % bis 19 % erhöhen. Dazu sollen die im Jahr 2021 abgeschlossenen beziehungsweise vereinbarten Akquisitionen etwa 2 Prozentpunkte nicht-organisches Wachstum beitragen. Bei der underlying EBITDA-Marge rechnet das Unternehmen nach dem Ertragssprung 2021 mit einem Wert auf dem hohen Niveau des Vorjahres von etwa 34 %. 

Für das pandemiebedingte Geschäft geht die Unternehmensleitung 2022 von einem Umsatz in etwa auf dem Niveau des Vorjahres in Höhe von rund 500 Mio. € aus.

Für die Sparte Bioprocess Solutions werden ein Umsatzwachstum von etwa 17 % bis 21 % und eine underlying EBITDA-Marge von rund 36 % prognostiziert. Lab Products & Services soll ein Umsatzwachstum von etwa 6 % bis 10 % bei einer underlying EBITDA-Marge von etwa 26 % erzielen. Für Bioprocess Solutions rechnet das Unternehmen mit einem nicht-organischen Wachstumsbeitrag der Akquisitionen von etwa 2 Prozentpunkten, für Lab Products & Services von etwa 1 Prozentpunkt.

In den Margenzielen enthalten sind Aufwendungen für Maßnahmen zur Reduzierung der CO2 -Emissionsintensität, die im Jahr 2022 etwa 0,5 % des Konzernumsatzes ausmachen werden.

Vor dem Hintergrund des starken organischen Wachstums erweitert Sartorius derzeit in allen Regionen in erheblichem Umfang seine Kapazitäten. Entsprechend dürfte die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote bei etwa 14 % liegen.

Der dynamische Verschuldungsgrad wird zum Jahresende bei etwa 1,1 erwartet. Mögliche weitere Akquisitionen sind dabei nicht berücksichtigt.

Alle Zahlen zu den Prognosen sind, wie in den vergangenen Jahren auch, auf Basis konstanter Währungsrelationen angegeben. Ferner stehen die Prognosen unter der Annahme einer stabilen Situation hinsichtlich der weltweiten Konjunktur sowie der Lieferketten.

Sartorius ist ein weltweit agierender Konzern mit zwei an der Börse gelisteten Aktiengesellschaften: der Sartorius AG und der Sartorius Stedim Biotech S.A.

Die Sartorius AG ist die Muttergesellschaft der Sartorius Gruppe. Sie hat ihren Hauptsitz in Göttingen und ist an der Börse Frankfurt mit Stamm- und Vorzugsaktien notiert.

Die Sartorius AG hält rund 74% der Aktien und etwa 85% der Stimmrechte an der Sartorius Stedim Biotech S.A., deren Aktien an der Euronext Paris gelistet sind. Sartorius Stedim Biotech S.A. hat ihren Hauptsitz in Aubagne, Frankreich.

Darüber hinaus hält die Sartorius AG 100% der Anteile an der Sartorius Lab Holding GmbH. 

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Finanzkennzahlen Januar bis März 2022

21. April 2022

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Petra Kirchhoff
Head of Corporate Communications & Investor Relations
Mirko Koch
Manager Investor Relations

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