Sartorius AG Investor Relations

Ein international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie

Sartorius ist ein international führender Partner der Biopharma-Branche. Mit unseren Lösungen unterstützen wir unsere Kunden dabei, Medikamente schneller zu entwickeln und effizient zu produzieren. In den vergangenen Jahren ist der Konzern durchschnittlich im zweistelligen Prozentbereich gewachsen und hat sein Produktportfolio regelmäßig durch Akquisitionen um komplementäre Technologien ergänzt.

Sieben Gründe für ein Investment

  • Klarer Fokus auf die attraktive Biopharma-Branche
  • Langfristige Wachstumstreiber und signifikante Markteintrittsbarrieren
  • Marktführende Stellung in Schlüsseltechnologien und renommierte Marke
  • Hoher Anteil wiederkehrender Umsätze und diversifizierte Ertragsbasis
  • Starke Präsenz in den Wachstumsregionen
  • Erfolgreicher Track Record bei Allianzen und Akquisitionen
  • Hohe Kontinuität in Bezug auf Kunden, Mitarbeiter und Management

Sartorius Konzern | Halbjahreszahlen 2021

  • Auftragseingang +82,4 Prozent, Umsatz +60,1 Prozent, operative Ertragsmarge 34,1 Prozent
  • Dynamisches organisches Wachstum im Basisgeschäft beider Sparten, verstärkt durch Impulse im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie sowie aus Akquisitionsbeiträgen
  • Prognose für das Jahr 2021 Anfang Juli erneut angehoben

Halbjahresbericht

Conference Call Präsentation

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Pressemitteilung

Online-Halbjahresbericht

Dokumente

Investoren Präsentation (Englisch) | H1 2021 Results

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IR Fact Sheet H1|2021

PDF 105.2 KB

Halbjahresbericht H1|2021

PDF 987.9 KB

Geschäftsbericht 2020

PDF 6.2 MB
Über Sartorius
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Strategie und Ziele 2025

Ziel von Sartorius ist es, weiter profitabel zu wachsen und die Position als international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie systematisch auszubauen. Wir verfolgen verschiedene strategische Initiativen, um bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus nachhaltig zu wachsen.

Bereits 2018 hatte die Unternehmensleitung ihre Strategie und Langfristziele für die Periode 2020 bis 2025 vorgestellt. Maßgeblich für die nun erfolgte Aktualisierung und teilweise Anhebung der Ziele für 2025 sind die in der Sparte Bioprocess Solutions im Jahr 2020 erzielten Ergebnisse und damit erhöhten Basiswerte für das Ausgangsjahr 2020 sowie die Erwartungen für das zukünftige organische Wachstum in diesem Segment.

Entsprechend plant Sartorius für die Fünfjahresperiode bis 2025 nun, seinen Konzernumsatz auf etwa 5 Milliarden Euro zu steigern (bisheriges Ziel rund 4 Milliarden Euro). Der Umsatzanstieg soll in beiden Sparten überwiegend durch organisches Wachstum sowie zusätzlich durch Akquisitionen erzielt werden. Die operative EBITDA1-Marge soll auf rund 32 Prozent steigen (bisher rund 28 Prozent). Für die Sparte Bioprocess Solutions rechnet das Unternehmen nun mit einem Umsatz von etwa 3,8 Milliarden Euro (bisher etwa 2,8 Milliarden Euro) bei einer operativen EBITDA1-Marge von rund 34 Prozent (bisher rund 30 Prozent), für die Laborsparte sind unverändert rund 1,2 Milliarden Euro Umsatz und eine operative EBITDA1-Marge von etwa 25 Prozent geplant.

Die Planung geht davon aus, dass die Margen künftiger Akquisitionen im Durchschnitt anfangs etwas unterhalb und nach Integration auf einem mit dem bestehenden Geschäft vergleichbaren Niveau liegen, sowie dass keine relevanten Veränderungen der wichtigsten Währungsrelationen eintreten.

Die Unternehmensleitung weist darauf hin, dass sich in den vergangenen Jahren die Dynamiken und Volatilitäten in der Life Science und Biopharma Branche erhöht haben und dieser Trend durch die Coronavirus-Pandemie verstärkt wurde. Dementsprechend weisen insbesondere mehrjährige Prognosen nochmals höhere Unsicherheiten auf als dies ohnehin der Fall ist.


1 Sartorius veröffentlicht alternative Leistungskennzahlen, die nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht definiert sind. Diese werden mit dem Ziel ermittelt, eine bessere Vergleichbarkeit der Geschäftsleistung im Zeitablauf bzw. im Branchenvergleich zu ermöglichen.

  • Auftragseingang: alle Kundenaufträge, die in der jeweiligen Berichtsperiode rechtsgültig abgeschlossen und gebucht wurden
  • Operatives oder underlying EBITDA: das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation
  • Maßgebliches Periodenergebnis: Periodenergebnis nach Anteilen Dritter, bereinigt um Sondereffekte und nichtzahlungswirksame Amortisation sowie basierend auf dem normalisierten Finanzergebnis und der normalisierten Steuerquote
  • dynamischer Verschuldungsgrad: Quotient aus Nettoverschuldung und operativem EBITDA der vergangenen zwölf Monate inklusive des pro-forma-Beitrags von Akquisitionen für diese Periode

Wir fokussieren uns in beiden Sparten auf den attraktiven Biopharmamarkt, der durch langfristige und stabile Wachstumstrends gekennzeichnet ist.

Wesentliche Wachstumstreiber

  • Wachsende Weltbevölkerung
  • Steigende Einkommen und verbesserter Zugang zu Gesundheitsleistungen in den Schwellenländern
  • Alternde Bevölkerungen und Zunahme altersbedingter Krankheiten in den Industrieländern

Positive Impulse gehen auch vom medizinischen Fortschritt aus. Dieser führt zu einer kontinuierlichen Entwicklung und Zulassung neuer Biopharmaka sowie zur Verbesserung oder Indikationserweiterung bereits bestehender Wirkstoffe. So werden etwa vermehrt biotechnologische Medikamente zur Behandlung seltener, bislang nicht behandelbarer Erkrankungen zugelassen und auch innovative Zell- und Gentherapien dürften das Branchenwachstum in Zukunft weiter antreiben.

Sartorius verfügt in Kerntechnologien über führende Marktpositionen und erweitert sein Portfolio fortlaufend um neue, komplementäre Technologien, die unseren Biopharmakunden helfen, schneller und einfacher Medikamente zu entwickeln und herzustellen. Unsere Stärke bei der Auswahl geeigneter Partner oder Übernahmekandidaten liegt in unserem Anwendungsverständnis. Wir kennen unsere Kunden sowie ihre gesamte Wertschöpfungskette und verstehen insbesondere die Interaktivität der darin vertretenen Systeme. Unsere Innovationsstrategie fußt auf drei Säulen:

  • Integration von Innovationen über Akquisitionen
  • Kooperationen mit Partnern
  • Eigene Produktentwicklung

Nordamerika und ausgewählte Länder Asiens bilden die Schwerpunkte unserer Wachstumsstrategie.

Nordamerika ist sowohl für die Entwicklung als auch für die Herstellung von Biopharmazeutika der weltweit größte Markt. Da die wichtigsten Wettbewerber beider Sparten in Nordamerika beheimatet sind, hat Sartorius in dieser Region historisch bedingt geringere Marktanteile als in Europa und Asien. Durch die gezielte Verstärkung der Vertriebs- und Servicekapazitäten sollen Marktanteile hinzugewonnen werden.

Der zweite regionale Fokus liegt auf Asien, insbesondere auf China, Südkorea und Indien. Diese Märkte verfügen aufgrund steigender privater und staatlicher Gesundheitsausgaben über großes Wachstumspotenzial. Sartorius hat in diesen Regionen in seine Vertriebsinfrastruktur investiert und plant einen Ausbau der Produktionskapazitäten.

Sartorius investiert darüber hinaus in die Digitalisierung seiner Prozesse. Zudem werden in erheblichem Umfang Produktionskapazitäten erweitert, vor allem für Filter- und Bag-Produkte.

Vor dem Hintergrund des dynamischen Geschäftsverlaufs, der starken Auftragslage und der erweiterten Produktionskapazitäten hat die Unternehmensleitung Anfang Juli ihre Wachstumsprognose für das Geschäftsjahr 2021 erneut erhöht.

Die Unternehmensleitung weist gleichzeitig darauf hin, dass die Prognose aufgrund der Pandemie weiter unter größerer Unsicherheit steht als üblich. Zugrunde gelegt wird insbesondere, dass Logistikketten stabil und Produktionslinien in Betrieb bleiben.

Konzern

Das Unternehmen rechnet für den Konzern nun mit einem Umsatzwachstum von rund 45 % (bisher rund 35 %), wobei der Beitrag aus Geschäften im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie bei etwa 17 Prozentpunkten erwartet wird (bisher etwa 16 Prozentpunkte). Die im Vorjahr getätigten Akquisitionen entwickeln sich insgesamt noch etwas besser als erwartet, allerdings dürften entsprechende Umsätze in der Sparte Bioprocess Solutions nun stärker im zweiten Halbjahr realisiert werden und deshalb voraussichtlich rund 4,5 Prozentpunkte als nicht-organisches Wachstum ausgewiesen werden (bisher 5,5 Prozentpunkte). Die underlying EBITDA-Marge dürfte sich auf etwa 34 % belaufen (bisher etwa 32 %).

Das Investitionsprogramm für das Jahr 2021 soll unverändert rund 400 Mio. € umfassen. Aufgrund des nun höheren erwarteten Umsatzes wird die entsprechende Investitionsquote etwa 12 % (bisher etwa 14 %) betragen. Der Schwerpunkt der umfangreichen Investitionen liegt auf dem teilweise erweiterten und vorgezogenen Ausbau von Produktionskapazitäten, vor allem an Standorten in Deutschland, Puerto Rico, China und Südkorea. Der dynamische Verschuldungsgrad, also der Quotient aus Nettoverschuldung zu operativem EBITDA, sollte zum Jahresende bei etwas unter 2,0 (bisher etwa 2,0) liegen. Mögliche Akquisitionen sind dabei nicht berücksichtigt.

Sparten

Für die Sparte Bioprocess Solutions wird ein Umsatzwachstum von etwa 50 % (bisher etwa 40 %) prognostiziert, davon etwa 20 Prozentpunkte im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie (bisher etwa 18 Prozentpunkte). Die im Vorjahr getätigten Akquisitionen entwickeln sich insgesamt noch etwas besser als erwartet, aufgrund der überproportionalen Umsatzrealisierung im zweiten Halbjahr wird der als nicht-organisch auszuweisende Wachstumsbeitrag jedoch voraussichtlich rund 4 Prozentpunkte (bisher 6 Prozentpunkte) betragen. Die underlying EBITDA-Marge dürfte auf etwa 36 % steigen (bisher etwa 34 %).

Für die Sparte Lab Products & Services wird das erwartete Umsatzwachstum von bisher etwa 20 % auf nun 30 % angehoben.  Die im Vorjahr abgeschlossene Akquisition des Octet Geschäftes entwickelt sich sehr gut und wird rund 6 Prozentpunkte des Anstiegs ausmachen (bisher 5 Prozentpunkte). Umsätze im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie werden weiterhin voraussichtlich etwa 5 Prozentpunkte beisteuern. Die underlying EBITDA-Marge der Sparte wird mit 26 % (bisher etwa 24 %) prognostiziert.

Mittelfristprognose unverändert

Die im Januar 2021 aktualisierten Mittelfristziele gelten weiter und gehen für das Jahr 2025 von einem Konzernumsatz von rund 5 Mrd. € bei einer underlying EBITDA-Marge von rund 32 % aus.

Alle Zahlen zur Prognose sind, wie in den vergangenen Jahren auch, auf Basis konstanter Währungsrelationen angegeben. Ferner geht das Unternehmen von einer im Jahresverlauf zunehmenden Erholung der weltweiten Konjunktur sowie von stabilen Lieferketten aus.

Sartorius ist ein weltweit agierender Konzern mit zwei an der Börse gelisteten Aktiengesellschaften: der Sartorius AG und der Sartorius Stedim Biotech S.A.

Die Sartorius AG ist die Muttergesellschaft der Sartorius Gruppe. Sie hat ihren Hauptsitz in Göttingen und ist an der Börse Frankfurt mit Stamm- und Vorzugsaktien notiert.

Die Sartorius AG hält rund 74% der Aktien und etwa 85% der Stimmrechte an der Sartorius Stedim Biotech S.A., deren Aktien an der Euronext Paris gelistet sind. Sartorius Stedim Biotech S.A. hat ihren Hauptsitz in Aubagne, Frankreich.

Darüber hinaus hält die Sartorius AG 100% der Anteile an der Sartorius Lab Holding GmbH. 

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Finanzkennzahlen Januar bis Juni 2021

21. Juli 2021

Finanzkennzahlen Januar bis März 2021

21. April 2021

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Head of Corporate Communications & Investor Relations
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